Entschädigung Infektionsschutzgesetz (IfSG) in der Lohnabrechnung

 

Covid-19 – immer höhere Fallzahlen
Immer mehr Menschen befinden sich in Quarantäne.
Die Politik antwortet mit einem 2. (Teil-)Lockdown.

 

Für Arbeitgeber stellt sich im Fall der Quarantäne von Mitarbeitern auch die Frage:

  • Was heißt dies finanziell?
  • Ist der Mitarbeiter krank?
  • Muss das Gehalt weiter gezahlt werden?
  • Oder was bedeutet dies?

Quarantäne oder ein Tätigkeitsverbot wird aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) durch die zuständige Behörde, i.d.R. das Gesundheitsamt verordnet.
Wer als Ansteckungs- oder Krankheitsverdächtiger, Ausscheider oder sonstiger Träger von Krankheitserregern dem Tätigkeitsverbot unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung nach § 56 (1) IfSG. Diese berechnet sich in den ersten sechs Wochen nach dem Verdienstausfall.
Wie auch beim Krankengeld hat der Arbeitgeber in den ersten sechs Wochen die Entschädigung an den Arbeitnehmer auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden ihm auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet. Es ist auch möglich, hierzu Vorschüsse zu beantragen.

Sollte die Quarantäne länger als sechs Wochen dauern, muss der Arbeitnehmer die Erstattung selbst beantragen.

Ist der Arbeitnehmer aber erkrankt und daher arbeitsunfähig, fällt dies nicht unter IfSG, sondern stellt Lohnfortzahlung im Krankheitsfall dar.

 

Im Rahmen der Lohnabrechnung berücksichtigen wir auch die Besonderheiten der Abrechnung nach IfSG. Gern sind wir auch bei der Beantragung der Erstattungen gegenüber der zuständigen Behörde z.B. dem Gesundheitsamt behilflich.

 

Weitere Informationen dazu finden Sie auch im IfSG-Infoportal.

 

Wenn Sie Fragen haben, vereinbaren Sie gern einen Beratungstermin mit uns.

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