Kennzahlen Statistik

 

Zeitvergeudung für Kennzahlen und Statistiken vermeiden

 

Aufwand für Pflegefachkräfte ohne Hilfskräfte und Azubis – das gibt Ihre Buchhaltung nicht her?

Mussten Sie auch alle Werte für den Pflegeausbildungsfonds mühsam manuell zusammentragen?

Der Umsatz SGB XI steigt? Die Personalkosten auch? Wissen Sie denn auch, ob im Bereich Fachkräfte oder Hilfskräfte?

Wie entwickeln sich die einzelnen Leistungsbereiche? Wo verdienen Sie Geld, wo wird Geld "verbrannt"?

Können Sie diese Aussagen direkt aus Ihrer BWA ablesen oder müssen Sie erst langwierig Werte zusammensuchen und berechnen?
Sie haben sich als Pflegedienst Ziele gesetzt und diese SMART definiert? SMART = spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch, terminiert
Sie stoßen gleichzeitig aber immer wieder an Grenzen der Auswertungen? Möglicherweise liegt es an der Datenbasis?

 

Wie schnell gesicherte Entscheidungen gefällt werden können, ist die Grundlage für Ihren wirtschaftlichen Erfolg. Gemessen wird der Erfolg über Kennzahlen, die verschiedene Bereiche des Unternehmens darstellen. Die Grundlage hierfür sind verlässliche Daten. Diese betriebswirtschaftlichen Daten liegen bereits in verschiedensten Systemen vor - jedoch häufig ungeordnet.

Wenn Sie mit Kennzahlen arbeiten, ist es wichtig, dass auch die Datenbasis stimmt. Nur so können die Auswertungen aussagekräftig sein. Daher: Schaffen Sie eine gute Datenbasis! Arbeiten Sie mit einer gesicherten Datenbasis in der möglichst kleinsten Einheit. Denn: Auf dieser Basis können Sie Kennzahlen immer neu zusammenstellen.

Liegen in den Auswertungen nur kumulierte Werte vor, ist es ungleich schwerer detailliertere Aussagen zu treffen oder Veränderungen zu analysieren.


Als Beispiel dienen hier die Personalkosten:

 Die Personalkosten sind in der Pflege der größte Kostenblock. Gleichzeitig sind die Auswertungen aus der Buchführung nicht aussagekräftig genug. In den Standardkontenrahmen ist eine weitere Differenzierung der Personalkosten "Pflege" bisher nicht vorgesehen.
Viele Kennzahlen und Statistiken zielen jedoch auf diese Aufteilung der Kosten ab. Also müssen wieder alle Daten händisch zusammengetragen werden. Wenn die Grundlagen in der Buchhaltung aber schon differenziert angelegt werden, können darauf Kennzahlen und Auswertungen automatisch aufbauen. Händisches Zusammentragen der Werte ist dann nicht mehr notwendig.

Die Differenzierung und automatische Auswertung verschafft den notwendigen Überblick über den Erfolg der Einrichtung und des Unternehmens. Differenzieren Sie die Personalkosten Pflege nach Ihren Bedürfnissen - schon in der Finanzbuchhaltung. Ergänzen Sie die Konten im Rahmen der Pflegebuchführungsverordnung um die Qualifikation der Mitarbeiter.
In der Lohnbuchhaltung hinterlegen Sie je nach Mitarbeitergruppe die zusätzlichen Finanzbuchhaltungskonten. Denken dabei Sie auch an geringfügig Beschäftigte, Hausmeister und Fahrer Nach Erstellung der Lohnbuchhaltung erzeugt das System die Buchungsdatei, die dann in die Finanzbuchhaltung übernommen wird.
In der Summen- und Saldenliste und BWA können nun die Kosten der Mitarbeitergruppen abgelesen werden.

Wir haben ein Kontierungs-Muster als Erweiterung der Pflegebuchführungsverordnung zum Download vorbereitet.

Wenn die Lohn- und/oder die Finanzbuchhaltung ausgelagert ist, kann der Dienstleister diese Zuordnungen ebenfalls durchführen.

 

Tipp:

  1. Setzen Sie sich Ziele - SMART!
  2. Schaffen Sie eine gute Datenbasis!
  3. Ermitteln Sie möglichst automatisiert Kennzahlen in wiederkehrenden Abständen, analysieren Sie Ihre Veränderungen und entscheiden Sie auf einer gesicherten Basis!

Gleichzeitig dient Ihnen diese gesicherte Datenbasis als Grundlage für viele statistische Meldungen oder als Vorbereitung auf Pflegesatzverhandlungen.
Mittels KI (Künstlicher Intelligenz) lassen sich die Daten heute automatisch analysieren - und Sie ersparen Sie viel Zeit in der manuellen Bearbeitung. 

 

Veröffentlicht in: Häusliche Pflege 09.2021

von: Monika Bohmann-Laing

 Monika Bohmann Laing Steuerberaterin Fachberaterin Gesundheitswesen XXS

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